Maritimer Mittwoch #2

Das alte Pfahlschutzwerk auf Baltrum.




Nickname 03.08.2022, 16.33| (0/0) Kommentare | PL | Tags: Maritimer Mittwoch

Demenz ist ein Ar***loch

„Ich möchte sterben. Mit mir ist doch nichts mehr los.“ Solche und ähnliche Aussagen musste ich mir gestern wieder vermehrt von meiner Oma anhören. Dass sowas an die Substanz geht, muss ich – glaub ich – niemanden erklären. Schwierig war auch, wie ich darauf reagieren soll. Denn so hart das auch klingt - es wäre tatsächlich das Beste, wenn sie bald gehen würde. Meine Oma ist 94 Jahre alt, bettlägerig und schwer dement. Was hat sie denn noch vom Leben? Aber natürlich habe ich ihren Wunsch so nicht bestätigt sondern ihr gesagt, dass sie so nicht reden darf und dass es noch viele Menschen gibt, die sie lieben und brauchen. Aber beruhigt hat sie das nicht wirklich.

Meine Oma hat gestern auch wieder viel wirres Zeug mit imaginären Menschen geredet, um Hilfe oder die Polizei gerufen. Meine Mutter, die sie 24/7 pflegt, kann da mittlerweile relativ gut mit umgehen. Aber ich, die nur einmal in der Woche vor Ort und eh psychisch angeschlagen ist, hat da echte Probleme mit. Zum einen ist es sehr anstrengend, meiner Oma zuzuhören, weil man ja nicht genau weiß, was sie da redet (meist ist sie in einer völlig anderen Zeit unterwegs) und ohne Gebiss eh schon schlechter zu verstehen ist. Dementsprechend schwer ist es auch, darauf zu reagieren. Und zum anderen tut es natürlich auch weh, sie so zu erleben. Vor sieben Jahren war sie noch so ein aktiver, lebenslustiger Mensch. Und jetzt ist sie im Grunde nur noch ein Häufchen Elend.

Gott sei Dank ist meine Oma nur noch selten so extrem drauf wie gestern. Aber mich hat dieser eine Tag mit ihr schon wieder total überfordert, was mich aber nicht davon abhalten wird, sie auch weiterhin zu besuchen (schon wegen meiner Mutter). Denn ich liebe meine Oma und kann und will sie nicht im Stich lassen, auch wenn sie das eh nicht mehr wirklich mitkriegt, wer sie wann und wie oft besucht.

Nickname 31.07.2022, 14.29| (0/0) Kommentare | PL | Tags: Familie, Überforderung, Einfach ich,

Abnehmen

Bis Mitte der 90er lag ich gewichtsmäßig immer im Normalbereich. Mit dem Auszug in die erste eigene Wohnung kamen dann auch so nach und nach die Pfunde. Zwar hab ich zwischendurch auch immer mal wieder abgenommen. Aber im Endeffekt wurden es doch immer mehr und mehr. Mittlerweile bin ich bei knapp 120 kg angekommen und fühle mich damit einfach nur schlecht. Aber Abnehmen und auch das Gewicht halten ist nicht so einfach, vor allem, wenn man – wie ich – ständig unter psychischem Druck steht.



Bei der letzten „Diät“ war ich mit Low Carb ja schon auf einem guten Weg. Aber jetzt habe ich auch die Protein-“Diät“ für mich entdeckt. Sie ist mir mehrfach empfohlen worden. Und das Buch, das ich mir zu dem Thema geholt habe, klingt ebenfalls sehr vielversprechend. Ist ja auch in dem Sinne keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung. Quasi eine Mischung aus Low Carb und viel Eiweiß. Damit, mit ein bisschen Sport und Disziplin müsste das Abnehmen und anschließende Halten meines Gewichtes eigentlich funktionieren. Ich muss ja nicht mein Traumgewicht erreichen. Es reicht mir ja schon, wenn ich so bei Anfang 90 lande, weil ich weiß, dass ich mich da schon ganz wohl fühle. Und das ist ja die Hauptsache. Aber es muss auf jeden Fall dringend was passieren! So kann und will ich nicht mehr weitermachen.

Nickname 28.07.2022, 12.45| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Abnehmen, Einfach ich,

Maritimer Mittwoch #1

Als großer Meer-Suchti mache ich natürlich bei Angelas "Maritimer Mittwoch" mit. Hier mein erster Beitrag, aufgenommen auf meiner Lieblingsinsel Baltrum.


Nickname 27.07.2022, 10.27| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | Tags: Maritimer Mittwoch

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